Flink Stones ohne Niederlage

Ohne Niederlage beendeten die Flink Stones die dritte Runde der österreichischen Meisterschaft. An dem wieder in Tulln ausgetragenen Spieltag gaben sich die Steirer keine Blöße und siegten über Brünn, Salzburg und Kärnten. 

Die Kärntner mussten ohne ihren Spielertrainer Mehmedovic antreten und mit vier Niederlagen die Heimfahrt antreten. Die Titelverteidiger Sitting Bulls, die als Veranstalter für die Runde eingesprungen waren, hatten an diesem Wochenende spielfrei.

Hobit Brno – Flink Stones 60:64 (20:36)

Gleich zu Beginn der 3. Meisterschaftsrunde kam es zum Aufeinandertreffen der Teams, die beide nur eine Niederlage auf dem Konto hatten – und die gegen die Sitting Bulls. Brünn erwischte zwar den besseren Start und ging nach 3 Minuten durch Farkasz mit 6:3 in Führung, von da an übernahmen jedoch die Steirer die Kontrolle. 11 Punkte durch Goldgruber alleine im ersten Spielabschnitt bescherten eine komfortable 26:12 Viertelpausen-Führung zugunsten der Stones.

Mit diesem Polster im Nacken spielten die Männer aus der Steiermark seelenruhig die nächsten 25 Minuten herunter, bis es 62:45 stand. Theissl kassierte sein 5. Foul in Minute 36, Grabner hatte bereits 4 Fouls, und die Brünner kämpften sich aufgrund der eher schüchternen Defensive Punkt um Punkt heran. Zum Schluss musste auch noch Grabner mit 5 Fouls vom Parkett, am Ende sollte es aber doch noch knapp für die Flink Stones reichen, Sindelar setzte den Schlusspunkt mit 60:64.

Carinthian Broncos – RSV Basket Salzburg 2 55:74 (28:37)

Die Kärntner mussten ohne ihren Spielertrainer Mehmedovic antreten und bekamen postwendend die Quittung dafür serviert – ein gut aufgelegter RSV Salzburg mit den Starting Five Rasshofer, Karl, Wojnicka, Auer und Bouchakour spielte bereits im ersten Viertel aufgrund der katastrophalen Wurfausbeute der Kärntner eine 24:9 Führung heraus, die sie das ganze Spiel über nicht mehr hergeben mochten. Nach der ersten Verschnaufpause funktionierte bei den Kärntner zumindest das Konterspiel über Holdernig wieder besser, wenngleich auch die Freiwürfe oftmalig ihr Ziel verfehlten (4 von 13).

Der Vorsprung war ein wenig geschrumpft und es ging mit einer 37:28 Führung der Salzburger in die Halbzeitpause. Sechs schnelle Punkte durch Kainz, Holdernig und Kartnig zum 34:37 ließen das Spiel kurz spannender wirken, doch Salzburg konterte dem Angriff der Broncos durch Kapitän Karl und Auer mit einem 10:0 Lauf und stellte sofort wieder die alten Kräfteverhältnisse her. Spätestens nach 30 Minuten gaben sich die Carinthian Broncos geschlagen, das letzte Viertel ging dann auch noch mit 23:15 an Salzburg, die damit ihren ersten Sieg in der laufenden Meisterschaft feiern konnten.

RSV Basket Salzburg 2 – Flink Stones 50:84 (26:48)

Die Salzburger, gerade eben den ersten Sieg eingefahren, traten im dritten Match des Spieltages gegen die in dieser Saison sehr starken Flink Stones an. Diese Meinung kommt nicht von ungefähr, der Stones-Express setzte sich gleich mit einem Kavalierstart in Bewegung , dass dem RSV Salzburg fast nur die Zuschauerrolle blieb. Goldgruber, Theissl und Grabner scorten abwechselnd und spielten die eher löchrige Verteidigung der Mozartstädter schwindelig. Nach dem ersten Viertel stand auf dem Scoreboard ein uneinholbares 30:12 für die Steirer, dementsprechend etwas ruhiger gingen sie es ab der 11. Minute an. Das zweite und auch das dritte Viertel gestaltete sich eher ausgeglichen, bevor die Steirer vor allem durch Goldgruber, der es insgesamt auf 34 Punkte brachte, ab Minute 36 noch einmal so richtig Gas gaben. Ein klares 84:50 bescherte den Flink Stones den zweiten Sieg an diesem Tag.

Carinthian Broncos – Hobit Brno 46:63 (20:32)

Die Ersatzschwäche der Broncos war gegen die Tschechen im ersten Spielabschnitt kein Thema, Holdernig konterte die doch sehr schnellen Brünner einige Male aus, Kainz setzte nach 10 Minuten ein Ausrufezeichen mit dem 17:12. Offensichtlich zu sicher wägten sich die Kärntner, die Brünner stellten sich im zweiten Viertel auf die Konter  besser ein und kamen selbst oftmals frei zum Korb. Dieses Viertel sollte spielentscheidend sein, blieb bei den Carinthian Broncos doch das Wurfglück aus, einige Ballverluste zusätzlich waren daran schuld, dass sie bis vor der Halbzeitpause nur mehr 3 Punkte erzielen konnten, Brünn kam hingegen auf 20. Da half auch nichts mehr, dass Kärnten nach der Pause wieder zu alten Tugenden fanden, dem Rückstand fuhren sie den Rest des Spieles hinterher und mussten so die zweite Niederlage mit 46:63 einstecken.

RSV Basket Salzburg 2 – Carinthian Broncos 64:51 (32:23)

Spiel 1 am Sonntag war die Neuauflage des Vortages, das sich aber vor allem zu Beginn anders gestaltete. Kärnten begann besser, den erfolgreichen Würfen von Holdernig wusste Karl von den Salzburgern die richtige Antwort zu geben. 16:14 nach 10 Minuten, dann wieder der Einbruch bei den Kärntnern. Die sehr schlechte Trefferquote bei den Freiwürfen war der Grund dafür, dass die Salzburger mit einem 9 Punkte Vorsprung in die Pause gingen, der ähnlich spielentscheidend war, wie im Spiel zuvor gegen Brünn. Holdernig kam auf 26, der Rest der Mannschaft aber gesamt nur auf 25 Punkte – anders das Bild bei Salzburg: nach Kapitän Karl mit 20 Punkten scorten mit Wojnicka (12), Rasshofer und Auer (je 10) gleich drei Spieler zweistellig und waren so maßgeblich am 64:51 Sieg des RSV Salzburg beteiligt.

RSV Basket Salzburg 2 – WBS Pardubice 58:37 (27:18)

Pardubice, der Neuling in der österr. Liga, war dem körperbetonten Spiel der Salzburger nicht gewachsen, wenngleich der RSV Salzburg in diesem Spiel auch einiges schuldig blieb. Durch eine eher mäßige Freiwurfquote von 3/13 neben vielen unnötigen Ballverlusten der Tschechen hatte der RSV Salzburg leichtes Spiel. Mit 27:18 ging es in die zweite Hälfte, in der das Spiel gleichermaßen fortgesetzt wurde. Erst ab Minute 30 starteten die Salzburger noch einmal durch und besiegelten den klaren 58:37 Erfolg über Pardubice.

Carinthian Broncos – Flink Stones 34:69 (16:31)

Das Duell der Nachbarn aus dem Süden zwischen den Carinthian Broncos und den Flink Stones sollte ein ungleiches werden, das war aber zu Beginn nicht ganz klar. Die Steirer mühten sich von Freiwurf zu Freiwurf – nach 10 Minuten hatten sie nach einer katastrophalen Freiwurfquote (1/11) gerade einmal 11 Punkte am Konto – den Kärntnern gelang überhaupt erst in Minute 8 der erste Punkteerfolg.

Ein anderes Bild im zweiten Viertel: Die Flink Stones besannen sich, Goldgruber, Edler und Grabner fanden kein Echo bei den Kärntnern, ihre Punkte waren der Schlüssel zum Erfolg, der mit einem 31:16 Pausenstand eingeläutet wurde. Auch nach der Pause hatten die Kärntner nicht viel entgegenzusetzen, die Flink Stones bauten kontinuierlich ihren Vorsprung aus und siegten verdient und klar mit 69:34. Für die Carinthian Broncos war es an diesem Spieltag die vierte Niederlage im vierten Spiel.

WBS Pardubice – Hobit Brno 45:77 (19:44)

Wer die letzten Spiele verfolgt hatte, dem waren die Kräfteverhältnisse im Duell der tschechischen Teams klar – eindeutige Vorteile für Brünn. Und genauso war das Spiel zu sehen: Brünn mit einem Blitzstart bis Minute 4, ein 12:0 war die Folge. Erst gegen Ende des ersten Viertels war auch Pardubice bereit, ihre eher rar gestreuten Würfe im Korb zu versenken. Das zweite Viertel war ein Spiegelbild des ersten, Brünn mit Vorteilen im Konterspiel und auch in der Zone – der Pausenstand von 44:19 sprach eine eindeutige Sprache. Für Brünn war alles klar, ein 77:45 Sieg brachte den 3. Tabellen-Zwischenplatz ein.


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