Sitting Bulls

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Auch gegen den Staatsmeister erfolgreich

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Nach dem knappen Erfolg über den amtierenden Vizestaatsmeister, die LoFric Dolphins aus Wien, in der zweiten Runde der österreichischen Staatsmeisterschaft im Rollstuhlbasketball blieben die Conveen Sitting Bulls auch am dritten Spielwochenende als mittlerweile einziges Team ungeschlagen.

Trotz einiger personeller Sorgen gerade auf der Centerposition – Coach Andreas Zankl konnte zwar auf der Bank sitzen, aber verletzungsbedingt genauso wenig am schnellen Parkettboden in Wolkersdorf herumwirbeln wie Andreas Kraft – dominierte man das Spiel gegen die Flink Stones, die Staatsmeister aus der Steiermark, von Beginn an und unterstrich schon im ersten Viertel (22:12) die Titelambitionen für die heurige Saison. Auch der gut werfende Jörg Goldgruber konnte mit seinen 36 Punkten gegen die körperlich starken Niederösterreicher nicht genügend ausrichten: Gerade als die Steirer Mitte des Schlussabschnitts noch einmal auf 46:55 herankamen, zogen die Sitting Bulls noch einmal das Tempo an und feierten einen letztlich klaren Sieg in einer sehr fairen Partie.


Im zweiten Spiel der Sitting Bulls im Rahmen dieser dritten Meisterschaftsrunde stellten die aggressiven Centerspieler Pohlmann und Belansky von der Gastmannschaft aus Brno die Defense der Bullen in der ersten Hälfte vor große Probleme. Der Pausenrückstand von einem Punkt war auch durch das ineffektive Offensivspiel der Bullen bedingt, die vielen oft schwierigen und gezwungenen Würfe fanden nur selten ihren Weg in den Korb. Von der Trotzreaktion im dritten Viertel, in dem die Sitting Bulls rund um den neuen Kapitän Matthias Wastian einerseits durch einen Wechsel in der Verteidigung Belansky aus dem Spiel nahmen und andererseits in der Offensive viel ruhiger agierten, zeigte sich Coach Andreas Zankl aber dann begeistert: „Wir haben die erste Hälfte Gott sei Dank schnell aus dem Kopf bekommen und uns dann neu auf die wesentlichen Dinge auf dem Court konzentriert. Nach dem 19:4-Run war die Partie gelaufen und es ergab sich die Gelegenheit für uns die fünf Spieler auf dem Feld beliebig durchzuwechseln. Wenn wir immer so spielen wie in diesem dritten Viertel, haben wir sehr gute Chancen heuer endlich wieder Meister zu werden.“

Conveen Sitting Bulls : Flink Stones Steiermark  70:51 (36:20)
Prause 23, Höller 15, Riedl 12, Kaufmann, Wastian je 6, Eckerl, Hanisch je 4 bzw. Goldgruber 36, Tomaschitz 10, Prem 4, Grabner 1, Koller, Kopp

Conveen Sitting Bulls : Hobit Brno  64:43 (25:26)
Prause 22, Höller 17, Wastian 12, Kaufmann 6, Riedl 4, Hanisch 3, Bock, Eckerl bzw. Belansky 20, Pohlmann 10, Vrba 8, Kasparovsky 4, Zemanek 1, Farkasz, Jochymek, Kohoutek, Minarik

Die weiteren Ergebnisse:
ABSV LoFric Dolphins Wien - Hobit Brno 57:44 (31:25)
Flink Stones - ABSV LoFric Dolphins Wien  54:71 (26:31) 
ABSV LoFric Dolphins Wien - Flink Stones  61:56 (32:29)
Carinthian Broncos - Hobit Brno 46:79 (23:38)
ABSV LoFric Dolphins Wien - Carinthian Broncos  71:43 (33:14)
Hobit Brno - Flink Stones 66:61 (24:29)

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