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Krimi im ersten Finalspiel

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Krimi im ersten Finalspiel mit dem besseren Ende für die Sitting Bulls

Im Happyland steigt das erste Finale der diesjährigen Staatsmeisterschaft im Rollstuhlbasketball - und das Publikum bekommt ein wirklich hochklassiges Spiel zu sehen.

Interwetten/Coloplast Sitting Bulls – RBB Flinkstones 56:53 (27:23)
Die Bullen müssen ersatzgeschwächt antreten – Hayirli fällt wegen einer Coronaerkrankung aus, und Vrba kann aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. Das führt unter anderem dazu, dass Bulls-Urgestein Eckerl durchspielen muss.
Das Spiel wird von Beginn weg sehr hart und emotional geführt – die Schiedsrichter lassen einiges durchgehen, was auf beiden Seiten zu hitzigen Diskussionen führt.
Die Niederösterreicher können sich zunächst unter anderem durch zwei Dreier von Pliska und Dogan ein wenig absetzen, aber die Steirer lassen sich nicht abschütteln. Während die Bulls sich auf die Defense von Rekanovic konzentrieren, punkten Edler und Steiner – Viertel eins endet 16:14.
Auch im zweiten Abschnitt wogt das Spiel hin und her – in der 17.Minute gehen die Flink Stones erstmals mit 20:22 in Führung. Bis zum Halbzeitpfiff können die Bullen auf 27:23 stellen. Positiv zu vermerken ist in der ersten Spielhälfte, dass durch die starke Verteidigung der Klosterneuburger der steirische Topspieler Rekanovic nur auf insgesamt 4 Punkte kommt.
Zu Beginn des dritten Viertels setzt Coach Zankl auf Full Court Press und überrascht damit die Steirer ein wenig – die Folge ist eine 8-Punkte-Führung. In den nächsten vier Minuten gelingt keinem Team ein Korberfolg, ehe sich die Stones wieder bis zum Unentschieden herankämpfen. Wastian setzt mit einem erfolgreich verwandelten Freiwurf in der letzten Minute den Schlusspunkt auf 36:35.
Das letzte Viertel ist nichts für schwache Nerven. Die Bulls können Rekanovic nicht mehr so gut stoppen – ihm gelingen in diesem Spielabschnitt insgesamt 12 Punkte. In dieser Phase halten vor allem Dogan und Hochenburger mit zum Teil sehenswerten Körben dagegen. Als Hochenburger in der vorletzten Minute auf plus 5 stellt, scheint das Spiel entschieden. Doch die Stones geben nicht auf, versuchen immer wieder, das Spiel durch Fouls zu unterbrechen und selbst zu einem Korberfolg zu kommen.  Sie schaffen es tatsächlich, sich auf einen Punkt heranzukämpfen. Erst als ein Stoppfoul von Edler 7,6 Sekunden vor Schluss vom Schiedsrichter als unsportlich gewertet wird und zusätzlich zu den Freiwürfen noch Ballbesitz kommt, ist das Spiel zugunsten des Titelverteidigers gelaufen. Hochenburger setzt mit zwei verwandelten Freiwürfen den Schlusspunkt zum 56:53.
Pliska 22 (1 Dreier, 12 Rebounds), Dogan 17 (1 Dreier, 7 Rebounds), Hochenburger 12, Eckerl 4, Wastian 1, Al Naqqash, Demel, Nourafza; Edler 20 (7 Rebounds), Rekanovic 18 (1 Dreier, 9 Rebounds), Steiner 11 (14 Rebounds), Zorec 4, Theissl, Kontsch, Vukovits, Bojanec, Hernesz, Zeller

Finalspiel Nummer 2 findet am 30.4. statt – und die Flinkstones werden vor heimischem Publikum versuchen, sich zu revanchieren und den ersten Sieg einzufahren.
Davor fahren die Sitting Bulls noch nach Hannover zum Euroleague 1 Finale.

Fotos (c) Astrid Berger gibt es unter

https://photos.app.goo.gl/pYLctWfKEDDJU7iB7

 

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