Sitting Bulls

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Zwei Siege zum Saisonstart

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Zwei jeweils vor allem in der zweiten Halbzeit noch deutlich ausgefallene Siege bescherte die 2. österreichische Staatsmeisterschaftsrunde dem niederösterreichischen Titelverteidiger, der ja in der 1. Runde in Tirol noch spielfrei gehabt hatte. Mit schönem Spiel konnte das Team rund um den schwedischen Exeuropameister Joachim Gustavsson allerdings kaum glänzen, vor allem zu Beginn der beiden Spiele bewegte sich der Ball in den Reihen der Bullen fast nur in Zeitlupe, Fastbreaks brachten die in beiden Spielen eigentlich wesentlich schnelleren Spieler von Coach Andreas Zankl fast gar nicht zustande. Das Fehlen von Andreas Kraft (Fokus auf Schwimmen und Matura in dieser Saison) und Alexander Hanisch (knöcherner Sehnenabriss im Finger) wurde in fast allen Phasen deutlich, genauso wie der große Trainingsrückstand des den gesamten Sommer über angeschlagenen Harald Prause und die Tatsache, dass Joachim Gustavsson seit April nur ein gemeinsames Regenerationstraining mit seinem Team absolvierte.

Die einzig richtig positive Überraschung lieferte der Neo-Bulle Michael Litschauer, der gleich bei seinem ersten Einsatz für die Sitting Bulls mit sechs Punkten ohne Fehlwurf in weniger als sechs Minuten Spielzeit aufhorchen ließ. Der am Rollstuhl natürlich noch nicht so starke 2,02m-Riese, der mit 4,5 Punkten klassifiziert ist und auf einige Basketballerfahrung zurückblicken kann, zählt ebenso wie die erst 15-jährige Sarah Wagner (2,5 Punkte, weil jugendliche Frau 2,5 Bonuspunkte für die Mannschaft), die diesmal jedoch noch nicht zum Einsatz kam, zu den großen Nachwuchshoffnungen der Bullen in dieser Saison 2010/2011, in deren Verlauf sich das gesamte Team allerdings wohl besonders in seiner Geschlossenheit noch deutlich steigern muss, um an die Erfolge des letzten Spieljahres anschließen zu können.

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Gustavsson verlängert - Euroleague 2 wieder in Klosterneuburg

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Nach längerem Hin und Her steht nun endlich der Spielplan für die österreichische Meisterschaft der Saison 2010/11. Nachdem im letzten Moment noch Prag abgesagt und der holländische Verband die Teilnahme einer holländischen Mannschaft aufgrund der zu späten Anfrage abgelehnt hatte, sind heuer nur 7 Teams für die Liga gemeldet. Deshalb musste der Terminplan noch einmal komplett umgekrempelt werden. Am 9. Oktober geht es nun endlich wieder los - Meisterschaftsstart ist wie im Vorjahr in Tirol, und die Bulls haben am 1. Spieltag wie auch im Vorjahr spielfrei. Ins Geschehen eingreifen darf der regierende Meister dann eine Woche später am 16. Oktober bei seinem ersten Match um 10 Uhr gegen die Gastgeber aus Salzburg.

Auch dieses Jahr müssen die Bulls auf den Star in ihren Reihen nicht verzichten. Der Schwede Joachim Gustavsson verlängert und bleibt für eine weitere Saison den Niederösterreichern treu. Somit könnten die Sitting Bulls dieses Jahr mit dem kompletten Kader des Vorjahres auftreten, gäbe es da nicht einen kleinen Wermutstropfen: Andreas Kraft bereitet sich nach zuletzt ausgezeichneten Leistungen in der kommenden Saison auf die Schwimm-EM 2011 vor, die im Juli in Berlin stattfindet. Demnach steht er den Bulls nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Auch Alexander Hanisch ist angeschlagen - ein knöcherner Sehnenabriss im Finger setzt in zumindest für die kommenden zwei Meisterschaftsrunden außer Gefecht. Das primäre Ziel ist trotzdem klar: Meistertitel verteidigen! Ein weiteres Ziel wird es sein, zumindest zwei sehr talentierte NachwuchsspielerInnen, die schon jetzt mit der Kampfmannschaft mittrainieren, in das Bullen-Team gut zu integrieren.

Auf internationalem Parkett wollen sich die Bulls wie letztes Jahr für eine der vier Finalrunden klassifizieren - der Zuschlag für die Austragung der Euroleague 2 in Klosterneuburg wurde bereits erteilt. Die Gegner am 11.-13. März 2011 im Happyland werden neben den Freunden und langjährigen Trainingspartnern aus der Schweiz, den Pilatus Dragons, die Russen Nevsky Alliance St. Petersburg, KIK Zmaj (BIH) und die altbekannten Steelers aus Großbritannien, auf die die Bullen bereits in den letzten beiden Saisonen getroffen sind, sein. Auch hier ist klar: Mit dem heimischen Publikum im Rücken wollen die Conveen Sitting Bulls mindestens den dritten Gruppenplatz der Vorsaison wiederholen - und mit ein bisschen mehr Glück als im Vorjahr könnte eine etwas bessere Platzierung herausschauen!


Hier geht's zum Spielplan der Meisterschaft

 

Platz 8 für Team Austria bei der B-EM

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Starke Leistungen reichen letztlich nur zu Platz 8 für das Team Austria – Der Klassenerhalt wurde allerdings gesichert. Sehr erfreulich ist die Berufung von Jena-Legionär Mehmet Hayirli ins All-Star-Team der B-Europameisterschaft.

Die außerordentlich bittere 64:70-Auftaktniederlage gegen die gastgebenden Tschechen, bei der die junge österreichische Mannschaft ganz klar an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit von der Freiwurflinie in den letzten drei Minuten scheiterte (unterirdische 2 von 13 Würfen fanden den Weg in den gegnerischen Korb), bildete ein durchaus repräsentatives Bild für die ganze B-Europameisterschaft in Brno, bei der zehn Nationen von 5. bis 12. September um die zwei Aufstiegsplätze zur A-Europameisterschaft nächstes Jahr in Israel kämpften: Team Austria ist zwar in den vergangenen zwei Jahren deutlich gereift und hat mit dem am Turnierende auch verdientermaßen ins All-Star-Team gewählten Mehmet Hayirli endlich den konstanten Scorer und Go-to-Guy gefunden, den das Coaching-Gespann Andreas Zankl und Josef Wastian schon so lange vermisst hat. Aber noch ist das österreichische Rollstuhlbasketballnationalteam nicht immer in der Lage diese klare Leistungssteigerung in zählbare Erfolge umzumünzen.

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Nationalteam: Auftakt zur B-EM

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Nach einer intensiven Vorbereitung mit einigen sehr respektablen Ergebnissen startet das österreichische Nationalteam am Sonntag, 5.9. um 20 Uhr in Brno (CZE) gegen die starken Gastgeber in die Gruppe A der B-Europameisterschaft. Neben den gegen die Österreicher zu favorisierenden Tschechen kämpfen die wohl beste Mannschaft des Turniers, die Holländer unter Bondscoach Gertjan van der Linden, sowie die Kroaten und die Slowenen in der Gruppe mit Team Austria um die bestmögliche Ausgangssituation für den Aufstieg in die Division A und gegen den Abstieg in Division C, den jeweils insgesamt zwei Teams antreten dürfen bzw. müssen. In der anderen Gruppe kämpfen zunächst die Bosnier, die Schweizer, die Russen, die Portugiesen und die Litauer gegeneinander.

Während die Tschechen, gegen die die Österreicher in der Vorbereitung bei einer Niederlage immerhin auch den ersten Sieg seit mehr als zehn Jahren feiern konnten, auf Topspieler wie Petr Tucek (Galatasaray Istanbul), den Ex-Sitting-Bull Adam Erben oder Ondra Pliska zurückgreifen können, setzen die Österreicher, die leider auf den verletzten Alexander Hanisch verzichten müssen, eher auf ein breites Teamplay. Im Kader der Österreicher befinden sich Mehmet Hayirli (Jena Caputs, GER), Markus Theissl (Flink Stones), Alexander Höglinger, Joachim Pawle (RSV Salzburg 1, GER), Andreas Kraft, Martin Riedl, Danijel Savic, Matthias Wastian und Kapitän Leo Eckerl (Sitting Bulls). Coach ist Andreas Zankl (Sitting Bulls), sein Assistent ist Josef Wastian.

Weitere Infos finden Sie unter www.ecmb.eu oder in der Facebook-Gruppe des österreichischen Nationalteams.

 
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