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Nur ein Sieg nach drei Halbzeitführungen

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EC_2009Conveen Sitting Bulls belegen in der Euroleague 2 im französischen Villefranche glücklos den fünften Rang

Würde ein Basketballmatch nur 20 Minuten dauern, wären die Conveen Sitting Bulls in der Vorrunde der neu geschaffenen Euroleague 2 im französischen Villefranche Zweiter - geschlagen nur vom italienischen Topteam aus Padova - und beim Willi-Brinkmann-Cup Ende April spielberechtigt. So jedoch reisten die niederösterreichischen Rollis mit nur einem Sieg bei drei Niederlagen und einer wichtigen Erfahrung reicher aus Frankreich zurück, nämlich der, dass die zweite Hälfte eines Spiels in diesem Jahr offensichtlich nicht zu den Stärken der Bulls gehört.
Der Sieg gelang im letzten Spiel gegen die Veranstalter. Nachdem man zu Ende des dritten Viertels schon mit 12 Punkten geführt hatte (was auch gleichzeitig den dritten Gruppenrang und die Qualifikation für den Challenge Cup in Antwerpen bedeutet hätte), reichte es nach dem fünften Foul von Center Harald Prause nur mehr zur Verlängerung – wenigstens diese holten sich die Sitting Bulls mit einem Punkt. Gleich viele Siege und Niederlagen hatten auch das französische Team und die Sheffield Steelers, der direkte Vergleich zwischen diesen drei Mannschaften fiel jedoch wie schon im Vorbereitungsturnier in Malmö zu Ungunsten der Bullen aus, denen damit nur der fünfte Platz blieb.
Trotzdem zeigte sich Josef Wastian, der vertretend für den krankheitshalber ausgefallenen Andreas Zankl als Coach mitgereist war, äußerst zufrieden, zumal man auch im internationalen Vergleich zumindest über 20 Minuten mehr als nur mithalten konnte und sich als absolut konkurrenzfähiges Team präsentierte. Zum Feiern gab es trotz des eher bescheidenen Ausgangs auch etwas: Der erst 16-jährige Andreas Kraft wurde verdientermaßen in das All-Star-Team des Turniers gewählt.

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Vierter Platz bei der Vorrunde des André-Vergauwen-Cups in Klosterneuburg

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Die Hiobsbotschaften erreichten die Sitting Bulls schon vor der Austragung der Vorrundengruppe des André-Vergauwen-Cups in Klosterneuburg. Einerseits weilte die Glücksfee bei der Auslosung wohl gerade auf Urlaub und bescherte den Sitting Bulls den mit Abstand schwersten Pool. Hinzu kam noch, dass am Montag Center Alois Gruber auf dem Weg zum Training Opfer eines Auffahrunfalls wurde – mehrere Wochen Trainingspause aufgrund eines Peitschenschlagsyndroms sind die Folge, an einen Einsatz im Basketballrollstuhl beim Europacup war nicht zu denken. Für ihn mussten Michael Höller, der der Mannschaft eigentlich nur in Notsituationen aushilft und nicht regelmäßig trainiert, und der erst 15-jährige Andreas Kraft, der zudem noch auf 4 Klassifikationspunkte hinaufgestuft wurde, einspringen. Auf Ersatzspieler Erich Artner konnte man wegen seines Rippenbruchs ebenfalls nicht zurückgreifen.
Die Sitting Bulls können mit dem vierten Rang nach einem verdienten Sieg über Les Aigles de Meyrin aus der Schweiz jedoch zufrieden sein, weil man auch gegen die europäischen Spitzenteams immer wieder phasenweise guten Basketball gezeigt hat.

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