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Österreichische Meisterschaft

Conveen Sitting Bulls sind Staatsmeister

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Nach zweijähriger Pause haben die Conveen Sitting Bulls 2008/2009 den Staatsmeisterschaftstitel im Rollstuhlbasketball wieder nach Niederösterreich geholt. Beim von der Wiener Mannschaft ausgerichteten Final Four in Wolkersdorf im Weinviertel setzten sich am 29. März zunächst im ersten Halbfinalspiel die favorisierten LoFric Dolphins Wien gegen den bis dato amtierenden Titelträger, die Flink Stones aus der Steiermark, in einer am Schluss noch einmal spannenden Partie durch, ehe die Bullen im zweiten Semifinale mit einem 21:6-Blitzstart bereits in der Anfangsphase gegen die Carinthian Broncos den Grundstein zu einem klaren 74:30-Erfolg legten.
Nach einem spannenden Spiel um Platz 3, in dem die befreit aufspielenden Kärntner wenige Sekunden vor der Schlusssirene die Chance auf den Ausgleich vergaben, letztlich mit 66:69 den Kürzeren zogen und sich die steirischen Flink Stones die Bronzemedaille sicherten, kam es also zum großen Finale zwischen dem Vizemeister aus Wien und dem Vorjahresdritten aus Niederösterreich, der sich für die 63:66-Halbfinalniederlage des Vorjahres revanchieren wollte. Die Zuseher sahen im ersten Viertel ein Offensivfeuerwerk, das die Sitting Bulls vor allem dank der starken Aufbauspieler Riedl, Kaufmann und Wastian, die in diesem Viertel gemeinsam 18 Punkte erzielten, mit 24:20 für sich entschieden – danach wurde das Geschehen auf dem Court durch sehr physisches Spiel dominiert. Der starke Holdernig konnte kurz vor der Pause zum 33:33 ausgleichen, aber die Bullen gingen postwendend durch Prause wieder in Führung und mit 37:33 in die Pause.
Prause war es auch, dem mit seinen zehn Punkten im dritten Viertel eine Vorentscheidung in einer Partie gelang, in der die Wiener Delfine kein einziges Mal in Führung gehen konnten. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg war in dieser Phase die aggressive Full Court Press der Sitting Bulls. Als sich Kainz und Reichl in der Schlussphase ausfoulten und Holdernig bereits mit vier Fouls belastet war, während die Bulls-Spieler Kraft und Wastian mit vier Fouls über die Runden kamen, war das Match um den Staatsmeistertitel endgültig zugunsten der Sitting Bulls entschieden, die am Ende auch allen Spielern noch ihre wohl verdiente Spielzeit im Finale geben konnten. Hanisch erzielte den 74:55-Endstand, die Sitting Bulls können über den Staatsmeisterschaftstitel 08/09 jubeln.

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Spitzenspiel erst nach Overtime entschieden

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Im an Spannung kaum zu überbietenden Spitzenspiel um die Tabellenführung in der österreichischen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball konnten sich die Conveen Sitting Bulls im Rahmen der letzten Vorrunde in Tulln gegen den Tabellenzweiten, die LoFric Dolphins aus Wien, erst nach Overtime mit 81:64 (33:22; 64:64) durchsetzen. Dabei retteten sich die niederösterreichischen Rollis nach einem bereits komfortabel erscheinenden 15-Punkte-Vorsprung im 2. Viertel (29:14), einem langen Durchhänger im Angriffsspiel im dritten Viertel und einem hochklassigen Schlussabschnitt mit einem 3er von Hannes Kaufmann, der genau mit der Schlusssirene durch den Ring fiel, in die Verlängerung. In diesen fünf Minuten konnten die Wiener Delfine, die jetzt ohne ihre Topscorer Reichl (31 Punkte) und Holdernig (14) auskommen mussten, da sie jeweils fünf Fouls begangen hatten, den Bullen mit den stark spielenden Prause (25), Wastian (22) und Kraft (15) nichts mehr entgegensetzen.
Als fast meisterlich hingegen war die Leistung gegen den Meister der letzten Saison, die Flink Stones aus der Steiermark, einzustufen. Das Team um Jörg Goldgruber wurde in jeder Phase des Spiels beherrscht und klar mit 88:50 besiegt. Auch im dritten Match gegen den RSC Tirol feierten die Conveen Sitting Bulls einen eindeutigen 84:38-Sieg. Mit drei Siegen in den letzten drei Spielen haben sich die Bulls nach der Vorrunde ungeschlagen Tabellenposition 1 gesichert und eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Ende März in Wolkersdorf stattfindende Final Four geschaffen. Dort treffen in den Halbfinalspielen die Flink Stones auf die LoFric Dolphins und die Sitting Bulls auf die Carinthian Broncos, ehe die jeweiligen Gewinner im Finale den Staatsmeisterschaftstitel unter sich ausmachen werden.

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Auch gegen den Staatsmeister erfolgreich

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Nach dem knappen Erfolg über den amtierenden Vizestaatsmeister, die LoFric Dolphins aus Wien, in der zweiten Runde der österreichischen Staatsmeisterschaft im Rollstuhlbasketball blieben die Conveen Sitting Bulls auch am dritten Spielwochenende als mittlerweile einziges Team ungeschlagen.

Trotz einiger personeller Sorgen gerade auf der Centerposition – Coach Andreas Zankl konnte zwar auf der Bank sitzen, aber verletzungsbedingt genauso wenig am schnellen Parkettboden in Wolkersdorf herumwirbeln wie Andreas Kraft – dominierte man das Spiel gegen die Flink Stones, die Staatsmeister aus der Steiermark, von Beginn an und unterstrich schon im ersten Viertel (22:12) die Titelambitionen für die heurige Saison. Auch der gut werfende Jörg Goldgruber konnte mit seinen 36 Punkten gegen die körperlich starken Niederösterreicher nicht genügend ausrichten: Gerade als die Steirer Mitte des Schlussabschnitts noch einmal auf 46:55 herankamen, zogen die Sitting Bulls noch einmal das Tempo an und feierten einen letztlich klaren Sieg in einer sehr fairen Partie.

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Revanche gegen Wiener Delfine geglückt

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Conveen Sitting Bulls entscheiden spannendes Spiel für sich
Letzte Saison mussten die Conveen Sitting Bulls im Halbfinale im Happyland in Klosterneuburg die einzige und ausgesprochen bittere Saisonniederlage gegen die LoFric Dolphins Wien hinnehmen – am 7. Dezember hatten sie am selben Ort im Rahmen der zweiten Runde der österreichischen Staatsmeisterschaft 2008/2009 die Möglichkeit zu einer kleinen Wiedergutmachung. In der bis dato sicher hochklassigsten Partie in dieser Saison lieferten sich die beiden Teams aus den Nachbarbundesländern ein heißes und bis zum Schluss spannendes Duell, das die Niederösterreicher (ohne Hanisch, Holzreiter, Zankl) letztlich dank der souveräneren Leistung von der Freiwurflinie und einer guten Verteidigung im Schlussviertel 68:61 gewinnen konnten.
Mit diesem Erfolg untermauerten die Bullen ihre Titelambitionen – dass diese Wiener Mannschaft neben dem amtierenden Staatsmeister aus der Steiermark und den Sitting Bulls aber für ein aufregendes Meisterschaftsfinale sorgen wird, erkannte auch jedermann.

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Erfolgreich in die neue Saison gestartet

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Bei der ersten Runde der in einem neuen Modus ausgetragenen Meisterschaft in St. Veit an der Glan konnten die Conveen Sitting Bulls gegen die vermeintlich leichteren drei der fünf Gegner jeweils eindeutige Siege feiern und unterschiedlichste Aufstellungen austesten. An der leider etwas abgespeckte Meisterschaft nehmen ja am Grunddurchgang nur mehr sechs Mannschaften teil – während der letztjährige Meister, die Flink Stones aus der Steiermark, spielfrei hatte und der Vizemeister, die Delphine aus Wien, mit dem RSC Tirol und den Carinthian Broncos an diesem Wochenende nur zwei Gegner zu bezwingen hatte, feierten die körperlich ihren Gegnern klar überlegenen Bullen in allen vier Spielen gegen den RSC Tirol, Hobit Brno und zweimal gegen die Carinthian Broncos jeweils Kantersiege. Damit übernehmen die Niederösterreicher gleich von Beginn weg dank der größeren Anzahl an Siegen die Tabellenführung.
Interessanter wird es wohl am 23. 11., wenn die Bulls auf die anderen beiden Meisterschaftskandidaten aus der Steiermark und aus Wien treffen werden – zwei Duelle, auf die die Sitting Bulls schon ganz gut vorbereitet zu sein scheinen, auch wenn ihnen dann voraussichtlich ebenso wie in der Auftaktrunde der aus Frankfurt zurückgekehrte Thomas Holzreiter fehlen wird. Sehr erfreulich ist jedenfalls die Tatsache, dass sich das 15-jährige Nachwuchstalent Andy Kraft nach nur wenigen Trainings schon sehr wohl in seinem neuen Basketballrollstuhl fühlt und sich mittlerweile als konstant hoch punktender Spieler etabliert hat.

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