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Als Tabellenführer in die Playoffs

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Ungeschlagen gehen die Sitting Bulls in die Playoffs um den österreichischen Meistertitel

Nach der verletzungsbedingten Absage der tschechischen Mannschaft aus Brünn gab es für die Conveen Sitting Bulls bei der letzten Vorrunde am vergangenen Wochenende in Tulln zwei Siege gegen die Dolphins aus Wien und die Carinthian Broncos. Vor allem im 1. Spiel überraschten die Bulls die Vorjahresfinalisten aus der Hauptstadt bereits mit enormen Druck im 1. Viertel und einem 26:6 nach 10 Minuten. In keiner Phase des Matches kamen Zweifel am Sieg der Bullen auf. Keine Überraschung gab es im Match gegen die Kärntner, der erwartete Sieg fiel klar mit 80:44 gegen eine dezimierte Kärntner Mannschaft aus. In den Playoffs heißt nun der erste Gegner um den Finaleinzug RSV Basket Salzburg, der österreichische Meister wird am 10. und 11. April in Frohnleiten (Steiermark) ermittelt.

ABSV LoFric Dolphins Wien - Conveen Sitting Bulls: 76:46 (38:20)

Für die Sitting Bulls rollten Gustavsson, Kraft, Wastian, Kaufmann und Hanisch, die zusammen gerade mal 12,5 Klassifizierungspunkte zusammenbringen, auf den Court, die Wiener Delfine begannen diese letztlich bedeutungslose Partie mit Reichl, Holdernig, Kainz, Loisinger und Selimi. Kraft leitete den Blitzstart der Bullen mit fünf Punkten in der ersten Spielminute ein, Gustavsson und Wastian scorten ebenfalls konsequent und brachten dank ihrer zehn bzw. neun Punkte im ersten Viertel ihr Team schon deutlich mit 26:6 in Front. Coach Zankl wechselte in der Viertelpause, brachte Riedl, Eckerl und Prause. 34:8 nach 15 Minuten – die Wiener spielten bis dahin in der Offensive einfallslos und trafen kaum einen ihrer schlecht ausgewählten Würfe.
Das Match war eigentlich entschieden, und plötzlich änderte sich das Bild am Spielfeld. Das Spiel der Bullen ließ an Intensität nach und insbesondere im dritten Viertel erzielte Holdernig mehrere Punkte aus ganz einfachen Fastbreaks, die bei den Niederösterreichern anscheinend niemand so richtig verteidigen wollte. In dem von zahlreichen Wechseln geprägten Spiel verloren die Niederösterreicher aber nie die Kontrolle, näher als bis auf 30:46 (26.) kamen die Wiener nicht heran. Anfang des letzten Viertels war es dann Gustavsson, der mit sechs schnellen Punkten den Weg zu einem deutlichen Erfolg der Sitting Bulls ebnete. Oliver Bock war es vorbehalten, den Endstand von 76:46 gegen seinen Ex-Klub zu erzielen.

Reichl 16, Holdernig 14, Kainz 12, Loinsinger 4, Selimi bzw. Gustavsson 31, Kraft, Wastian je 11, Prause 10, Riedl 7, Eckerl 4, Bock 2, Hanisch, Kaufmann, Savic

Carinthian Broncos – Conveen Sitting Bulls: 44:80 (23:38)

In einem Spiel, in dem Bullen-Trainer Andreas Zankl zahlreiche Stammkräfte schonte und auf gleichverteilte Einsatzzeiten achtete, mühten sich die Niederösterreicher anfangs ein wenig gegen die vor allem aus der Mitteldistanz hervorragend werfenden Gruber und Neumaier, die das Um und Auf im ersatzgeschwächten Team der Carinthian Broncos waren. In den letzten beiden Minuten des ersten Viertels zogen die Bulls dann aber doch von 14:12 auf 21:14 und in weiterer Folge zum vorentscheidenden 36:18 davon. Ein lupenreiner Dreier von Gruber kurz vor der Halbzeit konnte an dieser Vorentscheidung auch nichts ändern, zudem hatte man immer das Gefühl, das die Bullen im Falle des Falles noch ein Schäuferl nachlegen könnten.
In dem phasenweise von vielen Fehlern geprägten Spiel baute der amtierende Staatsmeister vom Weißen Hof den Vorsprung kontinuierlich aus und brachte auch im letzten Vorrundenspiel einen sicheren 80:44-Sieg, bei dem sich alle Bullen in die Scorerliste eintragen konnten, in den Hafen. Damit geht auch schon die Vorbereitung auf das Final Four am 10. April in Frohnleiten in der Steiermark los, wo die Conveen Sitting Bulls ihren Titel vom Vorjahr unbedingt verteidigen wollen.

Neumaier 23, Gruber 15, Kartnig 6, Allesch, Grabner, Hafner bzw. Gustavsson 27, Kraft 14, Eckerl, Prause je 10, Riedl 6, Hanisch 4, Wastian 3, Bock, Kaufmann, Savic je 2

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