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Sitting Bulls dominieren Gruppe Ost

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Conveen Sitting Bulls dominieren die Gruppe Ost

Auch in der 5. und somit letzten Vorrunde der Gruppe Ost untermauerten die Conveen Sitting Bulls ihre Meisterschaftsambitionen. Insbesondere in der ersten Hälfte gegen die bisher stärksten Konkurrenten, die steirischen Flink Stones, setzten die Niederösterreicher mit einem 49:14 die Leistungssteigerung aus dem Europacup fort und ließen ihren Gegnern nicht den Funken einer Chance.
Ungeschlagen und mit acht eindeutigen Siegen mit im Schnitt 49,5 Punkten Vorsprung warten die Rollis von Coach Zankl jetzt auf die Vorrundenergebnisse aus der Gruppe West, die an den nächsten drei Wochenenden ausgespielt werden.

 

Conveen Sitting Bulls : ABSV LoFric Dolphins 85:30 (45:16)

Zu Beginn dieses Matches mussten die Sitting Bulls noch auf ihren Coach verzichten. Der Start war eher miserabel, vor allem wegen der nicht ausreichend aggressiven Verteidigung gegen Radim Reichl und aufgrund fehlender Konsequenz im Abschluss stand es nach 8 Minuten lediglich 17:13 für die haushohen Favoriten. Ein souveränes zweites Viertel (24:3) sorgte zur Halbzeit dennoch für klare Verhältnisse, ehe im dritten Viertel immer wieder Prause unter dem Korb freigespielt werden und verwerten konnte (13 Punkte). Im vierten Abschnitt stand ihm Höller mit 15 Punkten in diesen zehn Minuten um gar nichts nach.
Die Bullen wechselten munter durch, bis auf Bock konnten auch alle Spieler in einem Match, in dem man in allen Belangen überlegen war, punkten. Am Ende leuchtete mit 85:30 für die Heimischen ein klares Endergebnis von der Anzeigetafel.

Höller 29, Prause 21 (10 Rebounds), Kaufmann 13, Kraft, Riedl je 6, Eckerl 4, Hanisch, Pawle, Wastian je 2, Bock bzw. Reichl 20 (14 Rebounds), Lambrechter 6, Dougan, Loisinger je 2, Ada, Nori, Swoboda

Conveen Sitting Bulls : Flink Stones 81:48 (49:14)

Die Flink Stones begannen mit ihrer etatmäßigen Starting Five Goldgruber, Theissl, Tomaschitz, Prem und Schmerlaib, für die Conveen Sitting Bulls rollten Prause, Höller, Wastian, Kaufmann und Riedl auf den Court. In den ersten fünf Minuten, in denen die Bullen mit einer aggressiven und weiten Zonenverteidigung die Flink Stones alles andere als flink aussehen ließen, brachte Riedl sein Team mit drei Treffern 8:2 in Führung, nach dem 11:6 in Minute 8 zeigten die Bulls Rollstuhlbasketball vom Feinsten. In den nächsten zehn Minuten fuhr man den Steirern mit einer Full Court Press um die Ohren, sammelte Steal um Steal und zwang den Gegner zu Turnovern. Mit schnellen Passes und perfekt vorgetragenen Fastbreaks zerschmetterte man die scheinbar nicht vorhandene Verteidigung der Flink Stones. Nach dem 33:4-Run war das Spiel schon längst entschieden, der Halbzeitscore von 49:14 sagte alles.
Theissl und Tomaschitz fanden auch im weiteren Spielverlauf nicht richtig in die Partie, lediglich Goldgruber und der starke Grabner konnten für ihre Mannschaft ernsthaft punkten. Für die Bullen schien der Arbeitstag zur Hälfte des Spiels schon vorbei zu sein, anders ist die magere Ausbeute von 2 Punkten in den ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte nicht zu erklären. Mit dem Wechsel auf die Zonenverteidigung schien die Aggressivität schon duschen gegangen zu sein, der Vorsprung war allerdings mehr als ausreichend.
Für einen würdigen Abschluss sorgte dann aber noch Andy Kraft, der all seine 9 Punkte in den letzten fünf Spielminuten erzielte. Wirklich schade, dass keine Videokamera mitlief, als er nach einem Einwurf an der eigenen Baseline 5 Sekunden vor Schluss den langen Pass fing und kurz vor dem Röhren des Buzzers aus siebeneinhalb Metern vom Verteidiger stark bedrängt den Ball ohne Ringberührung durch das Netz zischen ließ.
Bravo, Bullen!

Riedl 17, Prause 16, Zankl 12, Kraft 9, Eckerl 8, Höller 7, Wastian 6, Kaufmann 4, Hanisch 2, Pawle bzw. Goldgruber 23, Grabner 15, Theissl 6, Prem, Tomaschitz je 2, Koller, Schmerlaib

Die anderen Spiele:

SK Hobit Brno : Flink Stones 77:64 (38:21)

Im Eröffnungsspiel der letzten Vorrunde gelang dem Gastteam aus Brno gleich eine faustdicke Überraschung: Die stärker eingeschätzten Steirer, die im ersten Viertel ohne Goldgruber und Tomaschitz spielten, fanden in den gesamten 40 Minuten kein Rezept in der Verteidigung gegen die stark spielenden Hobbits. Neben Topscorer Belansky zeigte auch der neu im Kader stehende Minarik mit 15 Punkten auf. Bei den Steirern wusste lediglich Goldgruber in der Offensive zu gefallen, aber auch seine 37 Punkte konnten nicht verhindern, dass die Brünner nach dem 18:6 nach dem ersten Spielabschnitt den Vorsprung auf bis zu 25 Punkte ausbauten und bis zum Schluss nie die Kontrolle auf dem Court verloren.

Belansky 26, Jochymek 18, Minarik 15, Zemanek 10, Sindelar 6, Kasparovsky 2, Nahlik bzw. Goldgruber 37, Tomaschitz 14, Prem 4, Grabner 3, Jung, Schmerlaib, Theissl je 2, Kopp

LoFric Dolphins Wien : SK Hobit Brno 50:79 (22:45)

Wie man nach den ersten beiden Matches vermutete, hatten die Brünner auch in diesem Match keine Probleme mit ihren Gegenspielern. Die anfänglich starke Gegenwehr von Reichl, der alle 15 Punkte seines Teams im ersten Viertel erzielte und insgesamt vier Dreier einnetzte, wurde bald schwächer und die Brünner münzten ihre körperliche und spielerische Überlegenheit in einen klaren Vorsprung um. Nach der Pause präsentierten sich die Wiener dann den wild durchwechselnden Tschechen als gleichwertiger Gegner und konnten so ein noch akzeptables Ergebnis erzielen. Topscorer beim 79:50-Erfolg für den SK Hobit Brno war der wiederum starke Belansky mit 35 Punkten.

Reichl 29, Loisinger 10, Dougan 5, Swoboda 3, Nori 2, Lambrechter 1, Ada bzw. Belansky 35, Minarik, Nahlik je 10, Zemanek 7, Jochymek, Kasparovsky je 6, Sindelar 5, Kiss

 

Matthias Wastian

 

Abschlusstabelle Gruppe Ost:
Mannschaft Spiele Siege Niederl. Score Punkte
1. Conveen Sitting Bulls 8 8 0 632 : 234 +398 16
2. Flink Stones 8 5 3 521 : 439 +82 13
3. ABSV LoFric Dolphins Wien 8 3 5 379 : 542 -163 11
4 . Rebound Warriors 8 0 8 302 : 557 -255 8
5 . Hobit Brno 8 4 4 423 : 485 -62 12

 

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