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Knappe Niederlage gegen TurkCell

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Eine äußerst knappe und schmerzliche Niederlage mussten die Sitting Bulls im zweiten Spiel der Euroleague gegen die türkische Mannschaft TurkCell einstecken.
Sehr vielversprechend starteten die Niederösterreicher in das zweite Gruppenspiel - wie im Eröffnungsgame begannen Hayirli, Riedl, Hochenburger, Dogan und Erben die Türken mit einer äußerst effizienten Offensive zu überrollen. Coach Andreas Zankl konnte zufrieden nach 10 Minuten auf die Anzeigetafel schauen - 8:20 für sein Team - auch die zahlreich erschienenen Zuschauer glaubten bei diesem Stand an ein sehr einseitig gestaltetes Match. Doch es sollte anders kommen. Die schnellen Türken begannen mit einem Pressing bereits beim Einwurf, die Sitting Bulls konsequent unter Druck zu setzen - und dies gelang auch. Immer wieder hatte das Heimteam Probleme entweder über die Mittellinie zu kommen, oder darüberhinaus einen Abschluss erfolgreich zu Ende zu bringen. Zu viele Fehlpässe im Aufbau oder zu hektische Abschlüsse ließen den Vorsprung bis zur großen Pause auf 3 Punkte beim Stand von 29:32 schmelzen.

Und auch in Hälfte zwei setzte TurkCell das erfolgreiche Pressing gegen maßlos überforderte Bullen fort. Martin Riedl musste zudem nach 21 Minuten verletzt vom Feld - für ihn kam Lukas Sembera. In dieser Phase des Spiels gelang es den Sitting Bulls nur selten, erfolgreich abzuschließen. Ein 9:0 brachte die Bulls 48:40 10 Minuten vor Schluss ins Hintertreffen und damit sank rapid die Hoffnung auf den zweiten Sieg. Beim Stand von 54:44 in Minute 33 griff plötzlich die Presse von TurkCell nicht mehr - die Sitting Bulls kämpften sich unter dem frenetischen Beifall des Heimpublikums Punkt um Punkt heran und standen auch konsequent in der Verteidigung. 10:0 für die Bulls und der Ausgleich von Hayirli zum 54:54 ließen spannende letzte zwei Spielminuten erwarten. Die Türken waren durch Saridag erstmals wieder seit langem erfolgreich, Hayirli antwortete 1 Minute mit dem Ausgleich zum 56:56 - doch das sollte der letzte Korb für die Bullen sein. Der überragende Eksi setzte 30 Sekunden vor Schluss mit seinen Punkte 33 und 34 die Zeichen für die Sitting Bulls auf Niederlage. Auf einen letzten erfolglosen Versuch folgte eine Foulorgie der Bullen, nachdem diese die Teamfoulgrenze noch nicht erreicht hatten und 7 Sekunden vor Schluss auch den komplett freien Bulduk übersahen, der den Schlusspunkt zum 60:56 für das Team TurkCell setzte.

Eksi 34, Bulduk 10, Akdenz 8, Aktas, Sarida je 4 bzw. Hayirli 18 (10 Rebounds, 7 Assists), Erben 16, Hochenburger 10, Dogan 6, Sembera 4, Riedl 2, Demel

 

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