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Solider Trainingsauftakt in Brünn

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Nachdem die Sitting Bulls über die letzten Jahre das Basketball-Geschehen in Österreich großteils dominieren konnten, zeichnet sich dieses Jahr schon im Vorfeld ein Umschwung ab. Ondra Pliska, den starken tschechischen Center, hat es wieder nach Frankreich zu seinem ehemaligen Verein CS Meaux, zurückgezogen und auch Matthias Wastian kündigte seinen Wechsel in den Süden an. Der Point Guard des österreichischen Nationalteams verteilt in der kommenden Saison in Spanien bei CID Getafe die Bälle. An dieser Stelle möchten wir nochmal ein herzliches Dankeschön für ihre Leistungen zum Ausdruck bringen.
Durch den Abgang dieser Leistungsträger muss diese Saison allerdings auch der Rest des Teams mehr Verantwortung übernehmen. Im ersten Freundschaftsturnier dieser Saison sollte sich herausstellen, wie weit das von den Spielern schon umgesetzt werden konnte. Das Turnier im tschechischen Brünn fand am 26.09.2016 im Modus „Jeder gegen Jeden“ statt. Damit hatten die Bulls jeweils ein Spiel gegen das slowenische Team aus Ljubljana und die tschechischen Hausherren von Hobit Brno.

Gleich das erste Spiel gegen die Slowenen wurde zur Generalprobe für das Team um Coach Andreas Zankl. Im ersten Viertel konnte speziell durch die ausgezeichnete Defense gut mitgehalten werden und so ging man mit einem drei Punkte Vorsprung (14:11) in das zweite Viertel. Dann brach leider die Defense stellenweise zusammen, was die erfahrenen Slowenen immer wieder ausnutzen konnten. Auch in der Offensive lief es nicht ideal und so konnten in diesem Abschnitt nur 8 Punkte seitens der Bulls gemacht werden. In die Halbzeit ging man mit einem drei Punkte Rückstand (22:25). Nach dem Seitenwechsel wurde die Verteidigung der Bullen durch einige Aufstellungsanpassungen wieder besser, doch im Angriff lief es weiterhin nicht so gut wie zu Beginn. Die Wurfquote ließ leider zu wünschen übrig, was zu einem Spielstand von 32:40 Ende des dritten Viertels führte. Im vierten Spielabschnitt merkte man den Siegeswillen der Bullen, was sich aber leider durch einige Einzelaktionen abzeichnete, die nicht fruchteten. So verloren die Sitting Bulls das erste Spiel 41:54, konnten aber zeigen, dass sie auch gegen ein so erfahrenes Team mithalten können.
Im zweiten Spiel gegen die Hausherren wollte man sich rehabilitieren. Das machte sich besonders im ersten Viertel durch viele hektische Angriffe bemerkbar. Aber auch Hobit Brno, die wegen anfänglichem Spielermangel mit einer zu hohen Punkteanzahl starteten, wirkte zu Beginn unausgeglichen. Dem erfahrenen Guard Mehmet Hayirli gelang es durch einen sehenswerten Dreier und gleich darauf mit einem Steal wieder Ruhe in die Offense der Bulls zu bringen. So kam es zu Ende des ersten Viertels zu einem Stand von 14:8 zu Gunsten der Niederösterreicher. Im zweiten Viertel war es besonders der stabilen Defense zu verdanken, dass man sich absetzen konnte. In die Pause ging es mit einem beruhigenden 32:17 Spielstand.
In der zweiten Hälfte fanden dann aber die Akteure von Hobit Brno besser ins Spiel und konnten durch einige Würfe von außen den Abstand verkürzen (42:33). Im letzten Viertel trumpften dann aber wieder die Bullen besonders durch den Spielertrainer und späteren Topscorer Andreas Zankl, wieder auf und gewannen das Spiel mit 65:47.
Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Spiele bereits in die richtige Richtung weisen, aber man noch einiges an der Kommunikation und auch an der Einstellung zu arbeiten hat. In der kommenden Saison wird es jedenfalls in der Meisterschaft spannender als zuletzt - und mit der richtigen Einstellung das erklärte Ziel Titelverteidigung für die Sitting Bulls möglich.

Spielbericht von Markus Demel

 

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Tabelle Meisterschaft

Team
Points
1 Sitting Bulls 30
2 Flink Stones I 24
3 WBS Pardubice 14
4 Flink Stones II 10
5 Rebound Warriors 8
6 ABSV LoFric Dolphins Wien 4