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Arbeitssieg gegen die Flink Stones

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Arbeitssieg gegen die Flink Stones, souverän gegen WienHochenburger war im Spiel gegen seinen Ex-Club nicht zu stoppen

In der 4. Meisterschaftsrunde im Rollstuhlbasketball am 13.12. in Bundesschulzentrum in Tulln an der Donau wurde es das erste Mal richtig knapp in einem Spiel der Interwetten/Coloplast Sitting Bulls: Trotz eines guten ersten Viertels gegen die Flink Stones (25:14) merkte man, dass einige Spieler der Gastgeber gesundheitlich etwas angeschlagen waren – was aber nicht erklären kann, warum man im weiteren Verlauf des Spieles insbesondere in der Verteidigung mit dem Rollstuhl derart inferior agierte. Letztlich reichte es aber trotz schwacher Leistung zu einem 67:62-Erfolg gegen die toll aufspielenden Vizemeister aus der Steiermark. Im letzten Saisonspiel vor der Weihnachtspause gelang den Bullen dann gegen die Wiener Delfine ein versöhnlicher 83:20-Ausklang, auch wenn ein miserables zweites Viertel (8:10) viele noch vorhandene Mängel aufzeigte, die ab Jänner behoben werden sollten.

Interwetten/Coloplast Sitting Bulls – Flink Stones: 67:62 (37:26)
Die Sitting Bulls starteten mit Pliska, Hayirli, Hochenburger, Wastian und Riedl, die Flink Stones rollten mit Goldgruber, Kopp, Kontsch, Edler und Grabner auf den Court. Während bei den Niederösterreichern Vrba fehlte, mussten die Steirer Theissl, Scherling und Schmerlaib vorgeben. Nach kleineren Startschwierigkeiten (4:8, 3. Minute) kamen die Bullen mit einem Dreipunktspiel von Hayirli ins Laufen, übernahmen die Führung und bauten diese auch planmäßig mittels erfolgreicher Dreier von Pliska und Wastian auf 25:14 und im zweiten Viertel dann auf bis zu 31:18 (16.) aus. Die Steirer zeigten aber ebenfalls einen guten Basketball, der spätere Topscorer Goldgruber traf hochprozentig und initiierte einige schöne Aktionen, die vor allem Edler immer wieder souverän abschließen konnte. Bullen-Trainer Zankl gönnte Pliska dann eine Pause, der war die Woche zuvor krank im Bett gelegen – und plötzlich ging in der Defense der Niederösterreicher fast nichts mehr.
War der Halbzeitstand noch nicht dramatisch (37:26), so änderte sich das spätestens nach einem 14:4-Run der flinken Steine gegen Ende des dritten Abschnitts: Die niederösterreichische Defense war völlig aufgelöst, Ritter fasste innerhalb weniger Minuten sein viertes Foul aus, offensiv suchte man beim Spiel der Bullen Bewegung und Zusammenspiel mit der Lupe und fand selbst so wohl nichts. Im Schlussviertel dann nur ein kurzer Hauch von Trendwende, als Pliska auf den Court zurückkam, die Bullen aber unterpunktig spielten: Nach Hayirlis 6 Punkte in Folge zum 59:48 schien eine Vorentscheidung gefallen, doch es folgte der nächste Einbruch im Spiel des Meisters. Turnover, schlechte Defense und noch schlechtere Fouls ließen die Flink Stones wieder auf 60:58 (37.) herankommen – und dass, obwohl die Herausforderer sogar noch einige gute Chancen in dieser Phase liegen ließen. Zwei Treffer vom linken Flügel durch Pliska retteten dem Team von Andreas Zankl dann aber doch noch den 67:62-Erfolg, die Steirer konnten ob ihrer besten Saisonleistung mit erhobenen Haupt vom Feld rollen.
Hayirli 19 (8 Rebounds), Pliska 18 (1 Dreier), Wastian 13 (1 Dreier, 4 Steals), Dogan 7, Hochenburger, Ritter je 4, Riedl 2, Eckerl, Hanisch bzw. Goldgruber 28 (6 Assists), Edler 14, Grabner 8, Kontsch, Kopp je 6

ABSV LoFric Dolphins Wien – Interwetten/Coloplast Sitting Bulls: 20:83 (12:39)
Im zweiten Spiel des Tages war also vor der Weihnachtspause für die Sitting Bulls etwas Wiedergutmachung angesagt, was auch größtenteils gelingen sollte. Die Starting Five zeigte, dass sie mit Abstand die beste Defense in der Liga spielt und war der Grundstein für ein mehr als aussagekräftiges Resultat von 31:2 nach den ersten zehn Minuten. Über die nächsten zehn Minuten mit Pliska und Wastian auf der Bank wollte Trainer Zankl aber dann bei der anschließenden Weihnachtsfeier besser nicht zu viele Worte verlieren – zu nachlässig agierten die Sitting Bulls da gleich in einer Vielzahl von Situationen. Die Wiener Delfine kämpften aufopferungsvoll und holten sich diesen Abschnitt verdient mit 10:8, was das Ergebnis zur Pause etwas erträglicher machte.
Einziger Lichtblick der Niederösterreicher in dieser Phase war Alexander Hanisch, der pausenübergreifend all seine 8 Punkte binnen 5 Minuten erzielte. Und der Pausentee tat den Bulls dann auch gut, sie agierten nach Seitenwechsel wieder deutlich souveräner und konnten sich auch durch ein sehr ausgeglichenes Scoring auszeichnen. Alle Spieler trugen sich in die Scorerliste ein, sieben sogar mit zumindest sieben Punkten. Am Ende folgte nochmals ein 31:2-Run, den Hochenburger per Freiwurf zum Endstand von 83:20 vollendete.
Zemanek 8, Erber, Farkas, Nahlik, Pavlovic, Solc, Srutka je 2 bzw. Hochenburger 16, Pliska 15 (8 Rebounds, 6 Assists, 4 Steals), Dogan (11 Rebounds), Riedl je 12, Wastian 9, Hanisch 8, Hayirli 7, Eckerl, Ritter je 2

Die anderen Ergebnisse:
Carinthian Broncos – ABSV LoFric Dolphins Wien: 79:53
Flink Stones – WBS Pardubice: 55:50
WBS Pardubice – Carinthian Broncos: 53:8
8

Nach der wohlverdienten Weihnachtspause geht es am 17. Jänner mit der 5. Runde in Feldkirchen weiter. Dabei treffen die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls auf die Carinthian Broncos und Pardubice.
Ein frohes Fest und viel Gesundheit, Erfolg und Glück für das neue Jahr 2015 wünschen die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls all ihren Unterstützern und Fans!

Scorer Sitting Bulls Runde 3 gesamt:
Pliska 33, Hayirli 26, Wastian 22, Hochenburger 20, Dogan 19, Riedl 14, Hanisch 8, Ritter 6, Eckerl 2

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