Sitting Bulls

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Bulls qualifizieren sich für Challenge Cup

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Nach dem etwas überraschenden 58:52-Erfolg des Teams aus St. Petersburg über die bis dahin sieglosen Bosnier aus Gradacac war die Situation vor dem Hochball vor dem abschließenden Spiel der Sitting Bulls gegen die Mannschaft vom Balkan folgende: Eine Niederlage mit bis zu 10 Punkten reichte den Sitting Bulls dank des überzeugenden 55:39-Erfolgs über die Russen. Die Bosnier, die mit allen Gegnern gut mitgehalten hatten und deren Niederlage gegen St. Petersburg sogar ihre höchste war, begannen mit ihren drei großen Spielern Kamberovic, Jovanovic und Imsirovic, die viel physischen Druck ausübten und auch ihre Ellbogen gehörig einsetzten. Beim Stand von 6:2 hatten die Sitting Bulls Glück im Unglück, als Imsirovic nach einer Aktion, die maximal ein Offensivfoul war, seine drei Freiwürfe vergab. Die Verteidigung der Bullen stand gut, aber die Offensive kam wie so oft in diesem Turnier fast gar nicht zum Laufen: Magere 6 Punkte im ersten Viertel, 6:10. Ganz anders im zweiten Viertel, die Bullen trafen endlich ein paar freie Würfe von außen - vernachlässigten aber gleichzeitig die Defensive, weswegen die Bosnier konstant einen minimalen Vorsprung hielten. Kurz vor der Pause pfiffen die über das ganze Spiel sehr unsicher wirkenden Schiedsrichter nach Martin Riedl auch Matthias Wastian das dritte Foul. Trotz der zahlreichen Fehlwürfe vor allem von Joachim Gustavsson kamen die Bosnier nicht wirklich weit weg, der Halbzeitstand lautete 22:27.

Nach der Pause rollten die Bullen mit viel Energie auf den Court, Gustavsson und zweimal Wastian brachten die Bullen wieder in Führung. Aber der Offensivfunke verglühte doch recht rasch und die Defense stand nicht wirklich gut, weshalb Gradacac schnell wieder auf ca. fünf Punkte davonzog. Ein technisches Foul gegen Kraft konnten die immer wieder ungeschoren in der Zone parkenden Bosnier auch nicht nutzen, um weiter davonzuziehen. Etwa fünf Minuten vor Schluss verloren die Sitting Bulls ihren Kapitän, der nach einem dummen vierten Foul ein unglückliches fünftes kassiert hatte. Die Bosnier schienen stark und erhöhten ihren Vorsprung auf 9, doch wie schon in den vergangenen Partien zeigten sich deutliche Konditionsmängel: Die Bulls stellten mit Savic auf Presse um, und diese stach wie ein Trumpf-Ass: Kamberovic beging in dieser Phase entweder einen Turnover oder verfehlte den einfachen Layup, Gustavsson traf endlich seine Würfe und konnte Steal um Steal verbuchen, Kraft kam unter den Korb und verwertete souverän - und auch die Schiedsrichter spielten plötzlich zugunsten der Sitting Bulls mit, als sie ein stinknormales Foul eines Bosniers als absichtliches werteten. Gustavsson verwertete beide Freiwürfe und kurz darauf gingen die Sitting Bulls unter der lautstarkten Anfeuerung des tollen Publikums zwölf Sekunden vor Schluss mit 57:56 in Führung. Vujica vergab noch den letzten Wurf aus zwei Metern, und die Sitting Bulls konnten nicht nur den Aufstieg zum Challenge Cup in Getafe fixieren, sondern nach einem Herzschlagfinish auch einen zweiten Sieg in der Euroleague 2 verbuchen.

Topscorer des Turniers wurde Joachim Gustavsson von den Sitting Bulls, den MVP-Pokal erhielt Colin Price (Steelers, GBR), zu den fairsten Spielern mit den wenigsten Fouls im Turnier krönten sich die Steelers aus Großbritannien.

Ein herzliches Dankeschön geht an Christine Briza u. die Damen des BK Klosterneuburg für das tolle Buffet, an Michael Filippovits für die super Fotos, an alle BK Spieler u. Verantwortlichen für die Unterstützung, an den Hallensprecher Johannes Gatterer und nicht zuletzt an die Fans fürs Anfeuern!

Weiterführende Links:

Alle Ergebnisse und Tabelle Bilder

 

 

Bilder von Michael Filippovits (dbba-Press):

Bulls vs. Gradacac Bulls vs. Nevsky Alliance Bulls vs. Pilatus Dragons Siegerehrung
Pilatus Dragons vs. Steelers Gradacac vs. Nevsky Alliance Steelers vs. Nevsky Alliance Pilatus Dragons vs. Gradacac
Steelers vs. Gradacac

 

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